Schoener wohnen in der Baugenossenschaft

Gründung der Baugenossenschaft

Die Wiege der Baugenossenschaften steht in der Zeit der industriellen Revolution. Die zunehmende Verlagerung der Erwerbstätigkeit vom Land in die Stadt ging seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit einem raschen Bevölkerungsanstieg in den Städten einher.

Das renommierte Kur- und Gesellschaftsbad Homburg unternahm große Anstrengungen, neben dem lukrativen Kurbetrieb auch andere Gewerbe- und Industriebetriebe anzusiedeln. Für die Menschen, die in den Fabriken Arbeit fanden, stand in der von vielen großherrschaftlichen Villen geprägte Kurstadt zu wenig Wohnraum zur Verfügung. Die Verwaltungen der Stadt besaßen ein hohes Interesse an einer sachgerechten Wohnungsbaupolitik.



Am 1. Dezember 1900 konstituierte sich die Gemeinnützige Baugenossenschaft zu Homburg e.G.m.b.H . Sie war erst die zweite genossenschaftliche Vereinigung im Obertaunuskreis, die dem Zweck nachging, „unbemittelten Familien gesunde und zweckmäßig eingerichtete Wohnungen in eigens erbauten oder angekaufen Häusern zu billigen Preisen zu verschaffen.

Mit vereinten Kräften etwas schaffen

Bereits im ersten Jahr konnten 6 Wohnhäuser an der Feldbergstraße fertiggestellt werden. Es folgten bist zum Jahr 1908 weitere 8 Häuser in der Feldbergstraße und 10 Häuser im Oberurseler Pfad, der heutigen Goldgrubenstraße. In späteren Jahren sind Gebäude in der Urseler Straße und der Berliner Straße dazugekommen, so dass die Genossenschaft heute über 38 Häuser mit 187 Wohnungen verfügt.

Mit vereinten Kräften das schaffen, was der Einzelne nicht zu leisten vermag - diesem Grundsatz ist die Gemeinnützige Baugenossenschaft zu Homburg v.d.H. von 1900 eG seit nunmehr einem Jahrhundert verpflichtet.

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